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Schwangere auf Reisen

Schwangerschaft ist an sich kein Grund, auf eine Fernreise zu verzichten. Vorsicht ist allerdings geboten bei Reisen in Malariagebiete, insbesondere in solche, mit hohem Infektionsrisiko und/oder Verbreitung von medikamentenresistenter Malaria tropica. Allerdings dürfen Frauen nach der 36. Schwangerschaftswoche und bis sieben Tage nach der Entbindung nicht fliegen.

Die Gelbfieber-Impfung ist nach der zwölften Schwangerschaftswoche möglich. Es wurden bisher keine Schäden beobachtet. Lässt sich die Reise nicht wenigstens auf die Zeit nach der zwölften Woche verschieben, kann die Gelbfieber-Impfung auch vorher vorgenommen werden. Ohne Schutz gegen Gelbfieber sind Mutter und Kind gefährdet und sollten nicht in Epedemiegebiete reisen.

Unbedenklich in der Schwangerschaft dagegen sind die Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B, Typhus und eitrige Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis). Auch für passive Immunisierung gegen Hepatitis A und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), ein durch Zecken übertragbares Virus, kann auch während der Schwangerschaft jederzeit durchgeführt werden.

Noch keine Erfahrungen bei Schwangeren liegt für die neuen Schluckimpfstoffe gegen Cholera vor. Lebendimpfstoffe (z. B. Gelbfieber, Typhus oral) sollten nur in Ausnahmefällen gegeben werden. Streng vermieden werden sollten Röteln-, Mumps- und Tuberkuloseimpfungen.

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